GreenFaith und Strategic Network for Youth Development arbeiten zusammen, um Klimagerechtigkeit in Ghana zu fördern

GreenFaith hat sich mit dem Strategic Network for Youth Development zusammengetan, um das kritische Problem des Klimawandels in Ghana anzugehen. Da die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels im Land bereits zu spüren sind, zielt diese Zusammenarbeit darauf ab, verschiedene Interessengruppen, einschließlich Religionsgemeinschaften, einzubeziehen, um das Bewusstsein zu schärfen, gegen Ölbohrungen vorzugehen und sich für erneuerbare Energielösungen einzusetzen.

 

Ghana, von der Weltbank auf Platz 72 der klimagefährdetsten Länder eingestuft, steht vor einer Vielzahl klimabedingter Herausforderungen. Steigender Meeresspiegel, Dürre, erhöhte Temperaturen, unvorhersehbare Niederschläge und eine unzuverlässige Stromversorgung haben allesamt einen Tribut an die Infrastruktur, die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen der Küstengemeinden gefordert. Zusätzlich zu diesen Herausforderungen hat das aggressive Streben der Regierung nach der Entwicklung fossiler Brennstoffe, einschließlich des Ausbaus von Gas und Pipelines, zu steigender Verschuldung und Umweltzerstörung geführt. In vielen Fällen haben ausländische Investoren von diesen Projekten profitiert, oft auf Kosten der lokalen Gemeinschaften.

Als Reaktion auf diese drängenden Probleme startete GreenFaith in Zusammenarbeit mit dem Strategic Network for Youth Development am 6. Oktober 2023 in Ghana offiziell die Kampagne „Keep Oil in The Ground“. Diese Initiative folgte auf einen eintägigen Workshop am Vortag . Das Hauptziel der Kampagne besteht darin, sich gegen Ölbohrungen zu wehren und sich für den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen einzusetzen. Darüber hinaus zielt es darauf ab, die Beteiligung mehrerer Religionen und Interessengruppen innerhalb der zivilgesellschaftlichen Bewegung Ghanas für Klimagerechtigkeit zu fördern. Die Partnerschaft zielt auch darauf ab, ein breites Bewusstsein innerhalb der Religionsgemeinschaften in ganz Ghana zu schärfen, einschließlich derjenigen, die zuvor nur begrenzt mit diesen kritischen Umweltproblemen in Berührung gekommen sind.

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